
Ein Arbeits-Glossar Norwegens.
Die norwegischen Wörter, Orte, Fachbegriffe und Konzepte, die auf ernsthaften Norwegenreisen am häufigsten vorkommen - für Wandernde, Radreisende und Skitourengeher, die das Land etwas genauer lesen möchten. Verknüpft mit dem Journal und den Reisen.
47 Einträge · nach Thema gruppiert · alphabetisch innerhalb jeder Sektion.
Das gesetzlich verankerte norwegische Jedermannsrecht: die Freiheit, sich auf nicht-eingefriedetem Land frei zu bewegen, zu zelten, zu baden und zu sammeln - auch auf Privatgrund.
Die norwegische Kultur des Aufenthalts im Freien - kein Hobby und kein Sport, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil einer gut gelebten Woche.
Das norwegische Wort für eine warme, behagliche Atmosphäre - verwandt mit dem dänischen Hygge, aber eigenständig.
Die gotische Kathedrale in Trondheim, gebaut über dem Grab des Heiligen Olav - das nationale Krönungs- und Pilgerheiligtum Norwegens.
Henrik Ibsens dramatische Hauptfigur von 1867 - heute ein Synonym für das Gudbrandsdalen und die Peer-Gynt-Bergrouten.
Der mittelalterliche norwegische Pilgerweg nach Nidaros - heute mit gut markierten Tagesetappen wieder bewanderbar.
Die norwegische Sommeralm - der hochgelegene Weideplatz, auf den das Vieh historisch über die Sommermonate aufgetrieben wurde.
Die mittelalterlichen norwegischen Holzkirchen aus dem 11. bis 13. Jahrhundert - 28 originalerhaltene Beispiele weltweit, alle in Norwegen.
Das norwegische Wort für Gletscher - Norwegen hat über 1.600 Gletscher, viele davon zugänglich für geführte Touren.
Das norwegische Wort für das offene Hochland oberhalb der Baumgrenze - weniger ein einzelner Gipfel als eine ganze Landschaftsform.
Ein langer, schmaler, von Gletschern ausgehöhlter Meeresarm zwischen steilen Felswänden - das ikonischste Landschaftsbild Norwegens.
Das norwegische Wort für Wasserfall - allgegenwärtig in der norwegischen Landschaft, besonders in Westnorwegen.
Der zwischen zwei Felswänden eingeklemmte 5 m³-Felsblock 984 Meter über dem Lysefjord - das ikonischste Foto Norwegens.
Die 604 m hohe quadratische Klippe über dem Lysefjord bei Stavanger - eine der drei berühmtesten Tageswanderungen Norwegens.
Der berühmte Bergpass in Sunnmøre mit elf Serpentinen, die 405 Höhenmeter durch eine Granitwand abfallen.
Die berühmte Felszunge 700 Meter über dem Ringedalsvatnet in Hardanger - eine der meistfotografierten Wanderungen Norwegens.
Eine baumlose Hochfläche im norwegischen Gebirge - das definierende Landschaftsbild des inneren Norwegens.
Die zweitgrößte Stadt Norwegens, UNESCO-Welterbe Bryggen, Tor zu den Westfjorden und UNESCO City of Gastronomy.
Die zentralnorwegische Hochfläche zwischen Oslo und Trondheim - Heimat der einzigen Moschusochsen-Herde Europas.
Mit 2.469 Metern der höchste Berg Norwegens und Nordeuropas, im Herzen des Jotunheimen.
Das 200 km lange Längstal zwischen Lillehammer und Dombås - die historische Hauptachse zwischen Oslo und Trondheim.
Die größte Hochebene Europas - ein weites, baumloses Plateau und Lebensraum des größten wilden Rentierbestands des Kontinents.
Norwegens höchstes Gebirge - Heim der Riesen - mit den beiden einzigen Zweitausendern des Landes und der klassischen Besseggen-Tour.
Die Inselgruppe nördlich des Polarkreises mit senkrechten Granitspitzen direkt am Meer und der dichtesten Fischerdorf-Kultur Norwegens.
Die UNESCO-geschützte Kupferbergstadt aus dem 17. Jahrhundert - eine der besterhaltenen Holzstädte Europas.
Norwegens zweitgrößte Insel - oft als ruhigere Alternative zu Lofoten beschrieben, mit demselben Berg-trifft-Meer-Charakter.
Die nördliche Fjordregion Westnorwegens mit den steilsten Alpen-Norwegens (Sunnmørsalpene) und dem UNESCO-Geirangerfjord.
Die größte Stadt nördlich des Polarkreises - arktische Universitätsstadt, Polarforschungs-Zentrum und Ausgangspunkt für Polarlicht-Reisen.
Die zentralnorwegische Region zwischen Mittelgebirge und Trondheim-Fjord - mit UNESCO-Røros, südsamischer Kultur und ruhigen Radstrecken.
Norwegens mittelalterliche Hauptstadt, gegründet 997, Standort der Kathedrale Nidarosdomen und Ziel des norwegischen Pilgerwegs.
Das ruhigere Insel-Land nördlich der Lofoten - mit ähnlicher Berg-trifft-Meer-Geografie, aber einem Bruchteil des Tourismus.
Die historische Milch-Sammelstraße durch das Valdres-Hochland - eine 250 km lange Schotterradroute durch unspektakuläre, aber stille Berglandschaft.
Die historische Bahnbauer-Schotterstraße über die Hardangervidda - eine der berühmtesten Radstrecken Skandinaviens.
Die neun norwegischen Bergregeln - ein knapper, kulturell tief verankerter Verhaltenskodex für Touren im Fjell, Sommer wie Winter.
Die norwegische Hütte - vom einfachen Selbstversorger-Verschlag bis zur komfortablen, bewirtschafteten Berghütte.
Die Phase nördlich des Polarkreises, in der die Sonne über mehrere Wochen nicht untergeht - in den Lofoten etwa vom 28. Mai bis 14. Juli.
Das Polarlicht oder Aurora Borealis - in Nordnorwegen von Anfang September bis Ende März bei klarem Wetter regelmäßig sichtbar.
Die Phase nördlich des Polarkreises, in der die Sonne über mehrere Wochen nicht aufgeht - in Tromsø etwa vom 27. November bis 15. Januar.
Der norwegische Pflicht-Reisegarantiefonds - schützt deutsche Verbraucher bei Buchung norwegischer Pauschalreisen.
Die traditionellen rot bemalten Fischerhütten auf Pfählen am Hafen - heute meist umgebaute Ferienunterkünfte.